Gutingi All Along the Watchtower – Die Warten Vorgschlagene Route

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Die Route – vorgeschlagene 
Die Route besteht aus einer Mischung von Gravel, Dirt, Beton (Feld-/ Waldwege) und aphaltierten Radwegen und Straßen.

Die Betonwege können matschig, von unterschiedlicher Qualität und manchmal ziemlich holperig sein; bei allen empfielt sich, die quer über den weg verlaufenden Spalten im Auge zu behalten.

Landwirtschaftliche Betonstraßen
Auf der Gutingi All Along the Watchtower – Radtour sind es die Landwirtschaftlichen Betonwege, die alles andere als eben und zudem matschig sein können, dass sie schon an sich eine Herausforderung darstellen.

1625 – Die Burgen Gleichen und die Diemardener Warte

Beschilderung
Die Route ist nicht ausgeschildert; wir stellen ein GPS-Link zur Verfügung, es steht aber jedem frei, seine eigene Route gestalten.

Gravel-Kategorien (diese sind völlige subjektiv & frei von uns erfunden):
Wir haben die Gravel-Teilabschnitte von 1 bis 5 klassifiziert, 5 ist am holperigsten (es gibt ausserdem noch „Hors Cat“ für extreme Bedingungen)

Cat 1 –  hauptsächlich fester Untergrund und für fast alle Fahräder befahrbar.
Cat 2 –  oft fest, schon ein bißchen unebener, Schlaglöcher und anspruchsvoll.
Cat 3 –  lockeres Geröll, mehr Furchen & Schlaglöcher, unterschiedliche Steigungen, größere Steine, man muss mehr aufpassen (kann auch eine Abfahrt oder Kurve enthalten).
Cat 4 –  sehr holperig, Geröll mit größeren Steinen und tiefe Furchen / Schlaglöchern.
Cat 5 – wie 4, aber möglicherweise mit steiler Abfahrt, vielleicht mit engen Kurven oder Single Track und Furchen.
HC –  unvorstellbar schwierig.

Gutingi All Along the Watchtower
Gravel: 32.4km
Landwirtschaftstraßen / Fahradwege: 11.5km
Öffentliche Straßen: 6.9km

Gesamt 50.8km

Warte
1 Wartbergswarte (Zingel der Warte) @3.5km
2 Die Rieswarte @10.6Km
3 Roringer Warte (Berwinkelswarte) @16.4Km
4 The Kehr/Hainholz Warte @26.7Km (Lost/Hat verloren)
5 Diemardener Warte: @38.9Km
6 Rosdorfer Warte (Wartburg) @46.6km
7 Dreckwarte @50.8km

Die Haupt-Anstiege
Sector//Max %/km
Sector 1a: 13.5% – 1.5km (Hainberg)
Sector 8: 9.6% – 3.7km (Nikolausberg – gravel/asphalt)
Sector 14: 10.1% – 2.8km (Kehr)
Sector 22b: 13% – 0.7km (Klein Lengden)
Sector 23a: 12% – 0.7km (Diemarden/Diemardener Warte)
Sector 27a: 14.3% -0.3km (Wartburg/Rosdorf)

GPS
Garmin Connect: https://connect.garmin.com/modern/activity/5476693810
Strava: https://www.strava.com/activities/4001209731
Kamoot: https://www.komoot.com/tour/251475406
Website:  All Along the Watchtower – September 2 2020 Gravel Ride

Start Schillerwiese @0km
Sector/Cat/@/end/total
Sector 1a: Cat 1 @0.7 – 1.7 – 1km (a+b)
Sector 1b: Cat 2
Sector 2: Cat 1 @1.7 – 2.4 – 0.7km
Sector 3a: Cat 2 @2.4 – 2.7 – 0.3km (a+b)
Sector 3b: Cat 2
Sector 4: Cat 3 @2.7 – 3.2 – 0.5Km
Sector 5a Cat 1 @3.2 – 4.0 – 0.8Km (a+b+c)
Sector 5b: Cat 1
1 Wartbergswarte (Zingel der Warte) @ 3.5km
Sector 5c: Cat 1
Sector 6a: Cat 2 @4.0 – 4.8 – 0.8Km (a+b)
Sector 6b: Cat 3
Tonollo @4.9Km
Sector 7: Cat 1 @5.1 – 6.3 – 1.2Km
Sector 8: Cat 2 @6.3 – 7.3 – 1.0Km
Sector 9a: Cat 1 @9.0 – 10.6 – 1.6Km (a+b)
Sector9b: Cat 1
2 Die Rieswarte @10.6Km
Sector 10a: Cat 1 @10.6 – 12.5 – 1.9Km (a+b
Sector 10b: Cat 1
Sector 11a: Cat 1 @13.8 – 16.4 – 1.9Km (a+b+c)
Sector 11b: Cat 1
Sector 11c: Cat 2
3 Roringer Warte (Berwinkelswarte) @16.4Km
Sector 12: Cat 2 @18.5 – 20.1 – 0.6Km
Sector 13: Cat 3 @20.1 – 23.5 – 3.4Km
Tonollo @23.5Km
Herbehausen
@24.8km
Sector 14: Cat 2 @25.0 – 26.7 – 1.7Km
4 The Kehr/Hainholz Warte @26.7Km
Sector 15a: Cat 1 @26.9 – 28.0 – 1.1kmKm (a+b)
Sector 15b: Cat 1 or Cat 3
Kesterlingroder Feld @28.0Km
Sector 16: Cat 1 @28.0 – 28.3 – 0.3Km
Sector 17: Cat 2 @28.3 – 28.3 – 0.5Km
Sector 18: Cat 2 @29.1 – 29.3 – 0.2Km
Sector 19a: Cat 3 @29.3 – 31.8 – 2.5Km (a+b)
Sector 19b: Cat 2
Sector 20a: Cat 1 @32.5 – 33.2 – 0.7Km (a+b)
Sector 20b: Cat 2
Cross the L569 @33.3km
Sector 21a: Cat 2 @33.4 – 34.0 – 0.6Km (a+b)
Sector 21b: Cat 2
Garetal/Steinmuhle @34.0Km
Sector 22a: Cat 1 @34.9 – 36.8 – 1.9Km (a+b+c)
Sector 22b: Cat 2
Sector 22c: Cat 3
Diemarden @37.6Km
Sector 23a: Diemardener Warte: Cat 2 @38.2 – 39.8 – 1.6Km (a+b)
5 Diemardener Warte @38.9Km
Sector 23b: Cat 3
Sector 24a: Cat 2 @41.1 – 42.9 – 1.8Km
Sector 24b: Cat 2
Sector 24c: Cat 2
Sector 25: Cat 2 @43.3 – 43.4 – 0.1 km
Sector 26a: Cat 2 @43.6 – 45.2 – 1.6km
Sector 26b: Cat 2
Sector 26c: Cat 1
Sector 27a: Cat 2 @46.2 – 47.1 – 0.9Km (a+b+c)
Sector 27b: Cat 2
6 Rosdorfer Warte (Wartburg) @46.6km
Sector 27c: Cat 2
Sector 28: Cat 2 @47.1 – 47.3 – 0.2Km
Sector 29: Cat 1 @48.8 – 49.1 – 0.3Km
Sector 30a: Cat 1 @50.1 – 50.8 – 0.7Km
Sector 30b: Cat 1
7 Dreckwarte @ 50.8km

Lust mitzuradeln?
Dies soll eine informelle Radtour sein, und wir schlagen nur Treff und Route vor. Wer immer Interesse hat, möge uns bitte kontaktieren (https://veloklubhaus.com/contact/).

Start Schillerwiese: 0km

Bei der Schlacht von Jena–Auerstedt (1806) besiegte Napoleon Bonaparte eine preußisch/sächsische Armee und besetzte die 460 Staaten aus denen Deutschland sich damals zusammensetzte.

Napoleon reduzierte dieses Staatengewimmel, dem einst das Heiligen Römischen Reich (Österreich) vorstand, auf gerade einmal 32 und machte seinen jüngeren Bruder Jerome zum König von Westfalen, wozu auch Göttingen gehörte.

Es heißt, Jerome habe sich im Pavillon in den Schillerwiesen mit seinen Geliebten getroffen.

Nur ein kurzes Stück entfernt davon liegt die Calsowstraße, eine typische mit Villen gesäumte Göttinger Straße. Das Göttinger Tageblatt berichtete im Mai 1945, als Teil seiner Berichterstattung über das Ende des zweiten Weltkriegs, dass die US-Army in der Nähe der Merkelstraße eine deutsche Kampfeinheit angegriffen habe. Es überrascht nicht, dass dieser Kampf an eben diesem Ort stattfand, weil deutsche Truppen in die sogenannte „Festung Harz“ beordert worden waren und Elemente der deutschen Nachhut auf diesem Weg in den Harz gelangen konnten.

Sector 1a: Cat 1 @0.7 – 1.7 – 1km (a+b)
Anstieg: Max 13.2% – 1.5km

Sector 1b: Cat 2 (Schlamm-Trail)

Sector 2: Cat 1 @1.7 – 2.4 – 0.7km

Sector 3a: Cat 2 @2.4 – 2.7 – 0.3km (a+b)

Sector 3b: Cat 2

Sector 4: Cat 3 @2.7 – 3.2 – 0.5Km (Entlang der Landwehr auf altem Steinpflaster)

Diese ineinander verflochtenen Dornenzweige geben uns einen Eindruck davon, wie die Landwehr im Mittelalter ausgesehen haben mag.

Blick auf die Roringer Warte
Die Warten waren Teile einer Reihe, die den Blickkontakt zwischen den Warten ermöglichte – an der höchsten Stelle der Ausfallstraße in Richtung Harz ist die heute hinter Bäumen versteckte Roringer Warte.

Sector 5a: Cat 1 @3.2 – 4.0 – 0.8Km (a+b+c)

Sector 5b: Cat 1

 

1 Wartbergswarte (Zingel der Warte) @ 3.5km

 

Ein Erdhügel mit einer die ehemalige Warte repräsentierende Mauer und einem Baum in der Mitte ist alles, was von der Wartbergswarte noch zu sehen ist.

Ohne Bäume könnte man von hier aus die Rosdorfer Warte auf dem Warteberg, sowie die Rieswarte und Roringer Warte (im Bild am Ende der Straße) sehen, nicht zu vergessen die Dreckwarte und möglicherweise auch die Diemardener Warte, die wir alle auf der Tour angesteuert haben

Sector 5c: Cat 1

Sector 6a: Cat 2 @4.0 – 4.8 – 0.8Km (a+b)

Sector 6b: Cat 3 (STEILE Abfahrt auf losem Geröll)

Tonollo @4.9Km  (Überquerung der B27 an der Ampel)

(Das Restaurant Knochenmühle befindet sich hier neben dem Tonollo)

Sector 7: Cat 1 @5.1 – 6.3 – 1.2Km (Nach dem Überqueren der B27 erst nach rechts, dann scharf links abbiegen)

Sector 8: Cat 2 @6.3 – 7.3 – 1.0Km
Anstieg: 9.6% Max – 3.7km (Nach links auf den Gravelpfad und dann Asphalt)

Sector 9a: Cat 1 @9.0 – 10.6 – 1.6Km (a+b)

(Rechts steht ein Sendemast)

Sector 9b: Cat 1 (Nach links)

 

2 Die Rieswarte@10.6Km

 

Die zweite von sieben mittelalterlichen Warten auf dieser Tour, die Göttingen umringen – Weitere Infos.

Sector 10a: Cat 1 @10.6 – 12.5 – 1.9Km (a+b  (Abschnitt 9b ende umgekehrt))

Sector 10b: Cat 1

Sector 11a: Cat 1 @13.8 – 16.4 – 1.9Km (a+b+c) – Schlaufe zur Roringer Warte (6.4km)

Sector 11b: Cat 1

Sector 11c: Cat 2 (Gras/Single Track Gravel Trail mit scharfem Anstieg)

 

3 Roringer Warte (Berwinkelswarte) @16.4Km

 

Die Roringer Warte ist der dritte von sieben im 15. Jahrhundert erbauten Warten auf dieser Tour, sie überblickt die wichtigste Straße vom Harz nach Göttingen.

Sector 12: Cat 2 @18.5 – 20.1 – 0.6Km (Nach einer langen Abfahrt auf gutgepflasterten Feldwegen zurück zum Abschnitt 11b diesmal in entgegengesetzter Richtung)

Sector 13: Cat 3 @20.1 – 23.5 – 3.4Km (Nach links auf die lange Bratentalabfahrt – bei der Geschwindigkeit Schlaglöcher, Abflussgräben u.ä. berücksichtigen)

Tonollo @23.5Km (Überquerung der B27 an der Ampel, dann weiter nach Herberhausen)

(Das Restaurant Knochenmühle befindet sich hier neben dem Tonollo-Gebäude an der Straße nach Herberhausen)

Herbehausen @24.8km (Hier gibt es Kneipen und einen coolen Laden mit Cafe –  http://www.dorfladen-herberhausen.de)

Sector 14: Cat 2 @25.0 – 26.7 – 1.7Km
Anstieg: 10.1% Max – 2.8km

 

4 The Kehr/Hainholz Warte @26.7Km (oben auf dem Hainberg)

 

Einst Standort der Hainholzwarte, sie ist jedoch spurlos verschwunden

Hier, und nur für ein paar Sekunden fahren wir ein kleines Stück auf der ehemaligen Hauptstraße nach Göttingen, die inzwischen ein Gravel-Trail ist, und die früher auch als Rennstrecke diente. In den 20er Jahren waren hier Silver Auto Unions und Mercedes Rennwagen unterwegs. Die lange asphaltierte Abfahrt der Bismarckstraße war ebenfalls Teil der Rennstrecke, heute ist sie für den allgemeinen Verkehr zugelassen.

Sector 15a: Cat 1 @26.9 – 28.0 – 1.1kmKm (a+b) (Kaputter Asphalt und die Wildschweine sicher hinter einem Zaun auf der linken Seite)

Sector 15b: Cat 1 or Cat 3 (Zwei Möglichkeiten: Entweder auf dem kaputten Asphalt bleiben, oder auf den Cat 3 Single Track links davon)

Kesterlingroder Feld @28.0Km
Einst ein riesiges Nato-Panzer-Übungsgelände, das von 1949 bis in die 90er Jahre Teil eines strategisch wichtigen Vorwärtsverteidigungsstützpunkts der Nato war. Die Centurion-, Tiger- und Leopardpanzer sind inzwischen von einem Wiesenidyll mit wilden Ochideen, seltenen Vögeln und Wildkatzen abgelöst worden.

Nachdem eine Fehde dem Dorf ohnehin schon schwer zugesetzt hatte, wurde es im 30jährigen Krieg völlig verwüstet. Allein das Gutshaus überlebte, am Ende fiel es den Kriegsspielen der Nato zum Opfer.

Sector 16: Cat 1 @28.0 – 28.3 – 0.3Km (Betonpanzerstraße)

Sector 17: Cat 2 @28.3 – 28.3 – 0.5Km (die linke Möglichkeit mit einer dritten links von dem Schild)

Leopard Bath
(Wer hier rechts abbiegt, stößt auf das alte Leopardenbad)

Sector 18: Cat 2 @29.1 – 29.3 – 0.2Km (Man ´fliegt´ eine  Aphaltstraße herunter und stößt dann zunächst auf einen Betonabschnitt, danach auf holprigen Gravel)

Sector 19a: Cat 2 @29.3 – 31.8 – 2.5Km (a+b) (Eine tolle Single Track-Abfahrt durch die Bäume)

Sector 19b: Cat 2 (Der Trail nach Klein Lengden)

Sector 20a: Cat 1 @32.5 – 33.2 – 0.7Km (a+b)

Sector 20b: Cat 2 (Am Horizont die Gleichen)

Überquerung der L569 @33.3km
Auf dieser Straße griffen Elemente der US 2nd Infantry Division im April 1945 in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs zwei Wehrmachtskolonnen an. Die US-Army machte bei der Konsolidierung ihrer Kontrolle über Göttingen und Umgebung viele Gefangene.

Sector 21a: Cat 2 @33.4 – 34.0 – 0.6Km (a+b)(Lose Steine und eine scharfe Abbiegung nach rechts)

Sector 21b: Cat 2 (Abbiegung nach rechts)

Garetal/Steinmuhle @34.0Km
Neben der Steinmühle/Gartetal ist die historische Spinnerei, (in Frühjahr und Sommer gibt es hier ein Open-Air-Café) die vom Niedergang der Göttinger Wollindustrie zeugt (und damit von der Wiedergeburt des Göttinger Waldes). An der Steinmühle überquert man die einstige Gartetalschmalspurbahn (1897-1957), die zwischen Göttingen und Duderstadt verkehrte.

Sector 22a: Cat 1 @34.9 – 36.8 – 1.9Km (a+b+c) (Ein Unterstand an dem Ort, wo einst der Schmalspurbahnhof Klein Lengden war)

Sector 22b: Cat 2
Ansteig: 13.0% max, 0.7km.

Sector 22c: Cat 3 (eine ‘knorrige‘ Abfahrt nach Diemarden)

Diemarden@37.6Km

Sector 23a: Diemardener Warte: Cat 2 @38.2 – 39.8 – 1.6Km (a+b)
Anstieg: 12,0% max, 0,7km Länge – zu Beginn 11%, dann eben, und am Höhepunkt 12%.

 

5 Diemardener Warte @38.9Km

 

Die besterhaltenste Warte auf der Route; wie mir berichtet wurde, wohnte hier aufgrund der nachkriegsbedingten Wohnungsnot einst eine junge Familie.

Sector 23b: Cat 3 (Schnelle Abfahrt mit holprigen Abschnitten nach der Warte)

Sector 24a: Cat 2 @41.1 – 42.9 – 1.8Km (a+b+c)

Sector 24b: Cat 2

Sector 24c: Cat 2

Sector 25: Cat 2 @43.3 – 43.4 – 0.1 km (Vorsicht beim Überqueren der Straße)

Sector 26a: Cat 2 @43.6 – 45.2 – 1.6km (a+b+c)

Sector 26b: Cat 2

Sector 26c: Cat 1

Sector 27a: Cat 2 @46.2 – 47.1 – 0.9Km (a+b+c)
Wartburg Anstieg: 14.3% max – 0.3km

Sector 27b: Cat 2 (Single Track im Wald) 

 

6 Rosdorfer Warte (Wartburg) @46.6km

 

Ein recht beeindruckender Erdhügel und ein paar Feldteine sind alles, was von ihr übrig ist, aber zu damaligen Zeiten hatte man von dort aus ungehinderte Sicht (ohne Bäume) in alle Richtungen, einschießlich der anderen Warten, die Göttingen umringten.

Die Umgebung ist ziemlich cool mit viel Single-Track und einer Menge guter Stellen, wo man seine Cyclo-Crossfertigkeiten trainieren kann.

Sector 27c: Cat 2 (Mehr Single-Track aus dem Wald heraus)

Der Blick auf die Burgen Gleichen und auf das Tal ist inzwischen von Bäumen verdeckt

Sector 28: Cat 1 @47.1 – 47.3 – 0.2Km (Abschnitt 27a umgekehrt – der Wartburg-Anstieg)

Sector 29: Cat 1 @48.8 – 49.1 – 0.3Km

Sector 30a: Cat 1 @50.1 – 50.8 – 0.7Km

Sector 30b: Cat 1

 

7 Dreckwarte@ 50.8km

 

Der Steinring ist in Wirklichkeit kein Relikt der ehemaligen mittelalterlichen Warte, sondern ein symbolischer Nachbau, der exakt an der Stelle des Originals errichtet worden ist. Dies ist die zuletzt der sieben Warten, die wir besuchen, Teil einer im 15. Jahrhundert erbauten Reihung von 11, die die Zufahrtswege nach Göttingen überwachten. Die Stadt Göttingen hat sich über viele Jahrzehnte hinweg gegenüber dem Adel der Region behauptet, was zur Zerstörung der Pfalz Grona, der Burg Harste und etlichen weiteren befestigten Gutshäusern führte. Die Warten dienten daher auch dazu, die Autorität der Stadt zu untermauern. Die Landschaft wurde von Weißdornhecken und Erdwällen durchzogen, die den Zugang zur Stadt in bestimmte Bahnen lenkten. Es ermöglichte ausserdem der Stadt Göttingen, an den Warten Steuern einzutreiben und den Verkehr in die und aus der Stadt zu überwachen.

Ride End @ 50k
Zur Vollendung der ´Gutingi All Along the Watchtower´-Tour hoffe ich, dass es hilfreich war, Jimi Hendrix in euren Köpfen zu spielen, besonders beim Klettern.

Die ehemaligen Militärschauplätze entlang der Route sind inzwischen romantische Ruinen und friedlich, in der Vergangenheit ging es hier häufig um Leben und Tod.

Ich persönlich bin dankbar, in einer in Europa nie dagewesenen Periode des Friedens zu leben und die Möglichkeit zu haben, auf meinem Fahrrad herumradeln zu können.

Deutsche Übersetzung: Andrea Höfling – Danke!

Damit wir nicht vergessen, dass Krieg Tod bedeutet

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